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Kompetenzzentrum Vielfalt
Service für Projektträger

Antragstellung zum Integrationslotsen-Projekt

An dieser Stelle führen wir Sie zu den Antragsformularen für die hessische Integrationslotsenförderung im Landessprogramm WIR mit dazugehörigen Informationen.

In der Förderrichtlinie zum Landesprogramm WIR werden förderfähige Maßnahmen zur Umsetzung einer zukunftsorientierten Integrationspolitik aufgelistet. Der Punkte 4.3 betrifft Integrationslotsen-Projekte, in 13 Unterpunkten sind Angaben zu den Voraussetzungen, Aufgaben, Qualifzierungen, Förderung und anderes aufgeführt.

Im Informationsblatt Integrationslotseneinsatz des Ministeriums für Soziales und Integration und des Regierungspräsidiums (RP) Darmstadt erhalten Sie eine Zusammenfassung aller Informationen:

  • zur Fördergrundlage
  • zu den Aufgaben der ehrenamtlichen Integrationslotsinnen und -lotsen
  • zu den Vorgaben bei der Antragstellung
  • zur Aufwandsentschädigung für den Lotseneinsatz
  • zur Nachweispflicht etc.

In den FAQs des Ministeriums für Soziales und Integration sind in einer Kurzübersicht von A – Z wichtige Hinweise und Erläuterungen zur Integrationslotsenförderung aufgeführt.

Mit dem Antrag auf Förderung aus dem Landesprogramm WIR (Formblatt 1-2.3) können für neue und bestehende Integrationslotsen-Projekte gefördert werden:

  • Basisqualifizierung/en
  • Vertiefungsseminar/e bzw. entlastende (Reflexions-) Gespräche
  • ehrenamtlicher Einsatz und evtl. Koordinierungspauschale

Nachfolgende Anlagen sind dem Antrag beizufügen:

Besondere Hinweise:

  • Mit dem Start von Maßnahmen kann grundsätzlich erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides begonnen werden. Diese sind daher entsprechend zu planen. Eine rückwirkende Förderung ist nicht möglich. Bei Unklarheiten und Folgeanträgen für Basisqualifizierungen oder Vertiefungsseminare kann es sinnvoll sein, mit dem RP vorab Rücksprache zu halten.
  • Bei allen Maßnahmen (Basisqualifizierung, Vertiefungsseminar und Einsatz) sind vor Beginn die Namen der Lotsinnen und Lotsen (s. Formblätter) anzugeben. Sollten diese bei Antragstellung für eine Qualifizierung noch nicht bekannt sein, können sie nachgereicht werden (siehe Informationsblatt und FAQ). Auch die Namen der Referentinnen und Referenten für eine Basisqualifizierung und eines Vertiefungsseminars sollen bereits bei Antragstellung angeführt werden, können aber ebenfalls nachgereicht werden. Die Namen der Teilnehmenden an einem entlastenden (Reflexions-)Gespräch müssen bei der Abrechnung der Maßnahme vorgelegt werden.
  • Nur wenn Integrationslotsinnen und -lotsen eine Basisqualifikation mit mindestens 20 Unterrichtseinheiten (empfohlen werden 36 UE) abgeschlossen haben oder eine mit der WIR-Richtlinie vergleichbare Schulung, kann für Lotseneinsätze eine Aufwandentschädigung über die Träger beantragt werden.
  • Wenn die beantragte Fördersumme für den Einsatz von Lotsinnen und Lotsen nicht ausreicht, muss ein weiterer Antrag gestellt werden. Das kann durch erhöhten Aufwand der Lotsinnen und Lotsen erfolgen oder nach Qualifizierung oder Anerkennung neuer Lotsinnen und Lotsen.
  • Wenn während des Kalenderjahres weitere Lotsinnen und Lotsen qualifiziert wurden und diese im Rahmen der beantragten Fördersumme Aufwandsentschädigungen erhalten sollten, müssen die Personen nochmals dem RP gemeldet werden. Das kann formlos per Mail erfolgen. Erst nach Bestätigung durch den RP können die neue Lotsinnen und Lotsen tätig werden.
  • Spätestens drei Monate nach Beendigung der Maßnahme ist dem RP Darmstadt der einfache Verwendungsnachweis vorzulegen, es sei denn, es werden mit dem Bescheid anderslautende Vorgaben versandt. Das Formular erhalten die Träger mit dem Bescheid.