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Kompetenzzentrum Vielfalt
Service für Projektträger

Abrechnung von WIR-Integrationslotsen-Projekten

Mit Bewilligung einer Maßnahme im Rahmen des Landesprogramms WIR, hier im Speziellen zum des WIR-Integrationslotsen-Projekt, erhalten Sie als Projektträger vom Regierungspräsidium Darmstadt (RP) einen Zuwendungsbescheid. Dieser basiert auf dem mit dem Antrag vorgelegten Kosten- und Finanzierungsplan.

Bitte beachten Sie nachfolgendes:

  • Innerhalb eines Monats muss die Erklärung zum Zuwendungsbescheid unterschrieben und mit Angabe der Kontodaten an das RP zurückgesandt werden. Erst dann kann die Mittelauszahlung erfolgen.
  • Ein „Einfacher Verwendungsnachweis“ ist bis spätestens drei Monate nach Beendigung der jeweiligen Maßnahme beim Regierungspräsidium Darmstadt vorzulegen. Es sei denn, im Zuwendungsbescheid ist anderes geregelt. Die entsprechenden Formulare erhalten Sie mit dem Zuwendungsbescheid vom RP. Auszahlungsbelege, Kontoauszüge, Quittungen, Buchungsbelege u. a. Zahlungsnachweise sind aufzubewahren.
  • Der Einsatz von qualifizierten ehrenamtlichen WIR-Integrationslotsinnen und -lotsen wird mit einer Aufwandspauschale von 5 € bis zu sechs Stunden pro Woche (maximal insgesamt 276 h pro Jahr) und für zusätzlich koordinierende Lotsinnen und Lotsen bis zu neun Stunden pro Woche (maximal 414 h pro Jahr). Es ist möglich, den Stundeneinsatz flexibel zu handhaben, d.h. mal in einer Woche mehr Stunden, in einer anderen dann weniger Stunden aktiv zu sein. Jedoch darf die maximale Stundenanzahl pro Jahr nicht überschritten werden. Dies ist in Detailangaben ILOs-Einsatz und zur Abrechnung (Formblatt 2 b) zu dokumentieren.
  • Die beantragten Mittel für Qualifizierungen (Basisqualifizierung oder Vertiefungsseminar) werden in der Regel vom RP auf einmal ausgezahlt. Die Mittel für den Einsatz der Integrationslotsinnen und -lotsen (Aufwandsentschädigungen) können in mehreren Raten ausgezahlt werden. Sollten Sie feststellen, dass Ausgaben geringer ausfallen als geplant, ist es notwendig, das RP zeitnah zu informieren und diesem einen geänderten Kosten- und Finanzierungsplan zukommen zu lassen.
  • Wichtig: Zu viel beantragte bzw. erhaltene Fördermittel müssen spätestens im Verwendungsnachweis angegeben und so schnell wie möglich an das RP zurückgezahlt werden. Dies verhindert die Berechnung von Zinsen und dadurch höhere Rückzahlungen. Nach deren Prüfung des Verwendungsnachweises erhalten Sie einen entsprechenden schriftlichen Hinweis vom PR. Achtung: Daher gilt besonders bei den Aufwandsentschädigungen die benötigten Mittel im Auge zu behalten. Setzen Sie sich rechtzeitig, z.B. vor der letzten Ratenzahlung, mit dem RP in Verbindung, um das weitere Vorgehen abzustimmen. So könnte es z. B. sinnvoll sein, auf die letzte Ratenzahlung zu verzichten.